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Staatsanwalt ermittelt gegen Bonner Bauskandal

Berlin/Bonn, 15.9.2009. Inzwischen gibt es staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen die Verantwortlichen des Bonner Bauskandals. Am 15. 9. durchsuchten Staatsanwälte und Polizisten auf Anordnung der Bonner Staatsanwaltschaft insgesamt 14 Objekte, überwiegend Büros der involvierten Firmen. Die Ermittlungen richten sich gegen Dr. Man-Ki Kim, den Geschäftsführer der Bonner UNCC GmbH, den Architekten Young Ho Hong, Geschäftsführer verschiedener am Bau des WCC Bonn beteiligten Firmen, sowie gegen Rechtsanwalt Dr. Michael Thielbeer, Geschäftsführer und Gesellschafter der WCCB Management GmbH.

Gegen die Beschuldigten beteht nach Angaben der Bonner Staatsanwaltschaft "der Verdacht des Betruges zum Nachteil der Stadt Bonn, der Untreue zum Nachteil von Gesellschaften sowie der Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr."
In Berlin durchsuchte die Polizei im Rahmen der Amtshilfe für die Bonner Ermittler u.a. die Büros von "Hong Architekten" am Leipziger Platz 7. Dort beschlagnahmten die Polizeibeamten Unterlagen, die sie in ca. 20 Umzugskartons am Abend abtransportierten. Am vornehmen Leipziger Platz fuhr nicht etwa eine Berliner "Wanne" in grün. grün weiß oder neuerdings blau sondern - ganz dezent ein Mietlaster der Firma Eruopcar vor. In verschiedenen Medien wurde von zwei vorläufigen Festnahmen berichtet, eine davon in Düsseldorf. In Düsseldorf hat Dr. Thielbeer seinen Geschäftssitz.

Hintergrund ist ein schwelender Konflikt um den Rohbau des Konferenzzentrums der Vereinten Nationen. Der ist schon verpfändet. Bonn wurde im Rahmen des Bonn-Berlin-Gesetzes zum UNO-Standort erwählt. Dafür benötigte die Bundesstadt ein entsprechendes Konferenzzentrum. Bauen und Betreiben sollte das die koreanische Firma SMI Hyundai. Doch die war plötzlich pleite und lieh sich neues Geld bei einer anderen Korea-Firma namens Honua mit Sitz in Hawaii. Doch auch der scheint der Bonner Rohbau gar nicht mehr zu gehören, sondern einem Dritten, der Arazim Investment Ltd. - So jedenfalls heißt es in einem Urteil des Bonner Landgerichts. Das führt zu Chaostage in Bonn. (hl/ds) Mehr » Hintergünde bei Telepolis (lä, 16.9.2009, 12.00 h, hs/fs)

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