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Von Helmut Lorscheid

Dossier zum Bauskandal um das WCC in Bonn, 09.01.2010

Ein vermeintlicher Weltkonzern investiert in Bonn
Im Bauskandal um das World Conference Center Bonn (WCCB) hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen auf die ehemalige Bonner Oberbürgermeisterin sowie weitere für das Projekt auf städtischer Seite verantwortlichen Personen ausgedehnt. Doch statt die Aufklärung abzuwarten, will Bonns neuer Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die WCCB-Projektgesellschaft schnellstmöglich in städtische Obhut übernehmen. Der Bonner Stadtrat verhandelt über solche Themen hinter verschlossenen Türen.

Nahezu unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit spielt sich in der Bundes- und UNO-Stadt Bonn im Zusammenhang mit der Erweiterung des ehemaligen Plenarsaalgebäudes des Deutschen Bundestages zum "World Conference Center Bonn" (WCCB) ein Bauskandal ab, der durchaus dem entspricht, was man von Berlin gewöhnt ist (Wem gehört das Bonner Prestigezentrum?). Während man aber in der Hauptstadt anlässlich solcher Skandale mit vergleichbarem Umfang immerhin einen Untersuchungsausschuss im Abgeordnetenhaus einsetzt, bemühen sich im Bonner Stadtparlament nur die Grünen ernsthaft um Aufklärung.

Seit Bonn keine Haupt- sondern nur noch Bundesstadt ist, lassen sich dort fast unbemerkt Steuermillionen verblasen. Weil sich angeblich sonst kein Investor fand, feierten die Bonner Kommunalpolitiker und die führende Regionalzeitung "Bonner Generalanzeiger" einen weltgewandten und vermeintlich finanzstarken koreanischen Investor, die Firma SMI Hyundai. Deren Chef Man Ki Kim verstand es, Macht, Einfluss und Reichtum zu suggerieren. (» Weiterlesen)

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