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Nomen est omen

von Günther Stanienda, 2.6.2010

Man macht es sich zu leicht,
wenn man Selbstkritik ausweicht.
Der Fall (von) Köhler ist ein „Fall Jedermann“!
Sehe man sich mal selbst im Spiegel an:
Ist man immer treu gewesen?
Zum Partner, zu Firma und Gemeinwesen?
Hat man nicht oft genug ein wenig gelogen,
ja manchmal, dass sich die Balken bogen,
mit Worthülsen-Rhetorik
oder Manager-Motorik?
Waren wir nicht alle dieser Republik virulenter Teil?

So
oder so!
Greift aber plötzlich ein Genervter zum Beil,
sorgen wir uns theatralisch um unser Heil.
Wir kommen und kamen nicht beizeiten auf die Idee,
dass es immer eine Vorgeschichte gibt für politisches Weh:
Nicht der Pietät
gaben wir Priorität!
Das generell Gezierte
war Tarnung fürs Ungenierte!
Es braucht nun Würdenträger –
und nicht Postenjäger!
Übrigens heißt Köhler-Glaube
laut Duden blinder Glaube!

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